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29.9.2008 Wildkatzentag am 6. Oktober im OPEL-Zoo, Kooperation mit dem BUND

Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland  veranstaltet der Opel-Zoo am 6. Oktober 2008 den „Tag der Wildkatze“ und bietet zwischen 10 und 16 Uhr vor dem Wildkatzengehege im Waldrevier umfangreiche Informationen rund um die Aktion „Rettungsnetz Wildkatze“.

Insbesondere Kinder sollen mit Aktionen wie Kinderschminken, Wildkatzenmasken basteln, großes Wildkatzenquiz auf dem Waldlehrpfad mit Urkundenüberreichung für die Wildkatzenexperten und Wildkatzenweitsprung angesprochen werden.

 

Ehrenamtliche Helfer des BUND-Hessen werden am Aktionstag anwesend sein, die zuständige Referentin des BUND-Hessen Sonja Gärtner gibt über das "Rettungsnetz Wildkatze" Auskunft.

 

1. 9. 2008 Der BUND kartiert Vielfalt der Streuobstbestände in Königstein und Glashütten

Ergebnisse liegen vor - Gute Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein

In einem hessenweiten Projekt führt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland die Kartierung der Streuobstbestände durch, um einen Überblick über die biologisch wertvollen Streuobstwiesen mit deren Baumbeständen zu erhalten.

Für das Streuobst-Mekka von Königstein, dem Ortsteil Mammolshain, hat BUND-Vorstandsmitglied Günter Schmunk  in Zusammenarbeit mit Philipp Steyer vom Obst und Gartenbauverein mit großem ehrenamtlichem Zeitaufwand die einzigartigen Bestände von Kern- und Steinobst aufgenommen. Die Mammolshainer Gemarkung zählt stolze 3.506 Hochstämme und 2.142 Halbstämme, wobei die Spindelbusch- und Pillar-Plantagen in der Aufstellung nicht enthalten sind. Alleine die schneidhainer Obstsorten z.B. zeigen ein Verhältnis von 165 Steinobst- zu 120 Kernobst-Obstbäumen auf.

Bei der Kartierung sind sowohl die Flächen als auch die Art der Obstbestände in Hoch- und Halbstämmen, das Alter, die Obstsorten, und sog. abgängige, also tote Bäume, detailliert kartiert worden.

Besonders ökologisch wertvolle Teile der Streuobstwiesen, das Totholz, das Steinkauz, Wendehals und Greifvögeln als Lebensraum dient, wurde ebenfalls festgehalten.

Die Vielfalt der heimischen Streuobstwiesen ist mit ca. 3.000 Obstsorten und über 5.000 Tier- und Pflanzenarten vergleichbar mit der Artenvielfalt tropischer Wälder. Die Vogelvielfalt ist in einer Streuobstwiese zehnmal größer als in einer Obstplantage.

Nachdem Ende 2006 durch die Novellierung des Hessischen-Naturschutz Gesetzes die Bedeutung der heimischen Streuobstbestände für Verbraucher, für die Erzeuger und für die Biodiversität der Natur zunächst nicht richtig eingeordnet wurde, hat sich die Landesregierung zwischenzeitlich eines Besseren belehren lassen. Der Staatssekretär im Umweltministerium stellt fest, dass nur mit unseren heimischen gepflegten und artenreichen Obstwiesen der gesunde Apfelsaft und der traditionelle hessische Apfelwein erzeugt werden können.

Man erinnert sich plötzlich an frühere Zeiten als in den ländlichen Räumen um die Dörfer die so genannten Speckgürtel lagen, die von den Bewohnern in mehrfacher Weise genutzt wurden. Damit war eine  direkte Versorgung und eine nahe Viehhaltung gewährleistet.

Auf Streuobstwiesen mit ihren Hochstämmen wurden Flächen mehrfach genutzt, unter den Bäumen wurden Tiere geweidet und / oder andere Anpflanzungen vorgenommen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sind diese Bestände immer kleiner geworden und sogar mittels Rodungsprämien dezimiert worden.

Nachdem die Obstbaum-Sorten und Bestände in den 80iger Jahren immer weniger wurden bemühen sich Naturschützer, Landwirte und Obst- und Gartenbauvereine darum, die Streuobstbestände als Kulturgut, sowie für Naturschutz-,  Landschaftspflege und zur Naherholung zu erhalten und zu fördern.

 

Nachfragen beantwortet

Günter Schmunk: 06082-930337

mail: guenter.schmunk@t-online.de

Günter Schmunk (BUND) und Philipp Steyer (OGV). Der BUND bedankt sich für die gemeinsame Aktion mit dem Obst- und Gartenbau-Verein Mammolshain und würde sich über weitere gemeinsame Aktionen freuen.
Typischer Baum auf dem FFH-Gebiet Bangert

1.9.2008 BUND begrüßt Beitritt der Stadt Königstein zum Klimabündnis

In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung wurde mit Stimmenmehrheit der Beitritt der Stadt Königstein zum Klimabündnis beschlossen. Der BUND begrüßt diesen wegweisenden Beschluss und freut sich darüber, dass die Stadt in Zukunft professionelle Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen bekommen wird. Der BUND wird sich gerne in diese Klimaschutzbemühungen einbringen. Im Hochtaunus sind neben dem Hochtaunuskreis auch die Städte Bad Homburg, Kronberg, Oberursel und Friedrichsdorf dem Klimabündnis beigetreten.

Auf der Webseite des Klimabündnisses

http://www.localclimateprotection.eu/2.html?&L=1

 sind weiterführende Informationen zu den Zielen und Strukturen des Klimabündnisses:

Mehr als 1.400 Städte, Gemeinden, Landkreise, Bundesländer und Organisationen aus 17 europäischen Ländern haben sich seit 1990 dem Klima-Bündnis e.V. angeschlossen, Europas größtem Städtenetzwerk zum Klimaschutz. Sie repräsentieren insgesamt fast 50 Millionen Bürgerinnen und Bürger – jede zehnte Person in der Europäischen Union lebt heute in einer Klima-Bündnis-Kommune.

Die Klima-Bündnis-Mitglieder tauschen Erfahrungen aus, stärken ihren Einfluss auf die nationale und internationale Klimapolitik und engagieren sich für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Entwicklung.

Auf der Webseite kann man sich informieren über

  • Klimawandel, Vorteile von Klimaschutz und wie jede/r Einzelne dazu beitragen kann<//font><//font><//font>
  • Handlungsfelder für Städte und Gemeinden<//font><//font><//font>
  • Kommunaler Klimaschutz: Wie anfangen? Hinweise zur Vorgehensweise und zum Monitoring<//font><//font><//font>
  • Initiativen und Kampagnen, an denen sich die Kommunen beteiligen können <//font><//font><//font>
  • Aktuelle Projekte des Klima-Bündnis<//font><//font><//font>

Für eine strategische Vorgehensweise im kommunalen Klimaschutz hat das Klima-Bündnis im Laufe der Jahre mehrere Arbeitshilfen erarbeitet, die es seinen Mitgliedern zur Verwendung empfiehlt:

CLIMATE COMPASS ist die neue Klima-Bündnis-Methodik, mit der kurzfristig ein maßgeschneidertes Klimaschutz-Aktionsprogramm für eine Kommune erarbeitet werden kann. 

http://www.climate-compass.net/index.php?id=2&L=1

Die Methodik ist ein Ergebnis von 10 Jahren Klima-Bündnis-Arbeit. Dort werden sektorübergreifende Aufgaben zur politischen und institutionellen Verankerung des Klimaschutzes in der Kommune definiert. 

Der Klima-Bündnis-Maßnahmenkatalog dient als Checkliste für die Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und als Raster für die kommunale Berichterstattung. Er deckt die Handlungsbereiche Energie, Verkehr, Stadtplanung, Land- und Forstwirtschaft, Abfall und Nord/Süd-Zusammenarbeit ab. Die Erfolgskontrolle im kommunalen Klimaschutz begleitet die Arbeit des Klima-Bündnis von Anfang an. Im Rahmen mehrerer Projekte, Arbeitskreise und Workshops wurden Arbeitshilfen erarbeitet und weiterentwickelt die sich auf der Webseite finden.

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BUND TV

Die Klimabotschafter: Hier geht es zu den witzigen, nachdenklichen oder schrillen Videoclips!

Umwelttermine im Rhein-Main-Gebiet

Link: Veranstaltungen zu Umweltthemen im Rhein-Main-Gebiet

 

Willkommen auf der neuen Webseite des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

 

Ortsverband Königstein-Glashütten

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie Hinweise zu den Schwerpunkten unserer Arbeit in Königstein im Taunus und Glashütten im Taunus.

Alle Veranstaltungen sind für Interessenten offen. Auch bei der Kindergruppe können interessierte Kinder nach Voranmeldung mitmachen!

Kriechender Günsel und Hahnenfuß -

BUND Hochtaunuskreis

Wenn Sie wissen wollen, was unsere Nachbarn im Hochtaunuskreis machen, besuchen Sie unsere BUND-Hochtaunus Webseite hier...

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